Editorial

Als Ort des ästhetischen Erlebens im Internet ist Der fremde Faden eine Mischform von unabhängigem Feuilleton und Web-Logbuch (Blog). Hier richte ich, Maja Peltzer, den Fokus auf Texturen, Textiles und Transkulturelles und befördere sowohl Öffentlichkeit wie Synergien in den Bereichen der Kunst und der Kulturtechniken.

Titelgebend für Der fremde Faden ist die Verschränkung meiner beiden Berufe: als Wissenschaftlerin beschäftigt mich das FREMDE + der FADEN bewegt mich als Kostümbildnerin.

Ich verstehe mich als transkulturelle Netz-Arbeiterin und damit als Mittlerin zwischen den Kulturen. Der fremde Faden schafft einen Raum, in dem Hochkultur und Populärkultur sowie unterschiedliche Sprachen, Traditionen und Generationen verhandelt werden und von dem das Unbekannte –  das Fremde ein Bestandteil ist.

In meinen Texten reflektiere ich Begegnungen mit Künstlern, berichte von Ausstellungen, Konzerten und Büchern, mache kunst- und kulturwissenschaftliche Exkurse und erzähle von Berliner Alltagssituationen. Texte Anderer veröffentliche ich in einem Forum.

Am Blog-Format faszinieren mich die redaktionelle Freiheit, der sehr persönliche und spontane Kontakt zu meinen Sujets und Lesern, die unkomplizierte Verbindung von Bild und Text im digitalen Medium sowie das Experimentieren mit Textgattungen wie Kommentar, Essay und Reportage im WWW.

Soziale Medien binde ich ausschließlich extern ein, da sie aus meiner Sicht die Sicherheit von Adresslisten nicht ausreichend gewährleisten und die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen schädigen können.

Seit Der fremde Faden online ist, nimmt die Anzahl seiner Leser stetig zu. Er spricht eine breite Leserschaft an und ist besonders beliebt unter Künstlern, in textilaffinen Kreisen, bei Museumsleuten und anderen Kulturschaffenden.

Ein großer Teil meiner Publikationen, wie auch das Abonnement des drei mal im Jahr erscheinenden Newsletters von Der fremde Faden sind kostenfrei. Und wer, wie ich, Spaß und Interesse an den hier besprochenen Themen hat und mich unterstützen möchte, dem bin ich dankbar für eine freiwillige Bezahlung meiner Leistung.

 

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